Die a.Box ist als Bordrechner für den Einsatz in Kraftfahrzeugen und Bahnfahrzeugen konzipiert und entworfen. Als Versorgungsspannung dient das 24V Bordnetz vom Fahrzeug.
Es dürfen nur vom Hersteller freigegebene Peripheriegeräte an den Spannungsausgängen der a.Box angeschlossen werden. Dabei muss die Spezifikation der Spannungsausgänge eingehalten werden.
| Parameter | Bedingung |
|---|---|
| Nennspannung | 24V |
| Versorgungsspannung max. | 30V |
| Leistungsaufnahme ohne Peripherie | 10W |
| Maximalstrom M,S | 0,5A |
| Maximalstrom VP+ | 2A |
| Maximalstrom VD+ | 0.1A |
| Maximalspannung DI | 50V |
| Maximalstrom DO | 0.5A |
| Maximalspannung DO | 50V |
| Betriebstemperatur Umgebung | -25°C - +55°C |
| Connector P | |||
|---|---|---|---|
| Pin Nummer | Bezeichnung | Funktion | Bemerkung |
| 1 | VSupply+ | Versorgungsspannung + | 24V |
| 2 | VSupply- | Versorgungsspannung - | |
| 3 | VP+ | Versorgungsspannung für externes Gerät + | Maximalstrom: 2A (mit Schmelzsicherung geschützt), Verwendung bei AFZ für maximal 4 Zählsensoren |
| 4 | GND | Masse für externes Gerät | |
| Connector V | |||
|---|---|---|---|
| Pin Nummer | Bezeichnung | Funktion | Bemerkung |
| 1 | O1 | Open Drain Ausgang | |
| 2 | GND | Masse | |
| 3 | IGN- | Zündungssignal - | |
| 4 | I5- | Eingang 5 - | Reset Funktion (Signal für mehrere Sekunden) |
| 5 | IGN+ | Zündungssignal + | |
| 6 | I5+ | Eingang 5 + | Reset Funktion (Signal für mehrere Sekunden) |
| 7 | VD- | Hilfsspannung Türkontakt - | |
| 8 | I1- | Eingang 1 - | |
| 9 | VD+ | Hilfsspannung Türkontakt + | |
| 10 | I1+ | Eingang 1 + | |
| 11 | VD- | Hilfsspannung Türkontakt - | |
| 12 | I2- | Eingang 2 - | |
| 13 | VD+ | Hilfsspannung Türkontakt + | |
| 14 | I2+ | Eingang 2 + | |
| 15 | VD- | Hilfsspannung Türkontakt - | |
| 16 | I3- | Eingang 3 - | |
| 17 | VD+ | Hilfsspannung Türkontakt + | |
| 18 | I3+ | Eingang 3 + | |
| 19 | VD- | Hilfsspannung Türkontakt - | |
| 20 | I4- | Eingang 4 - | |
| 21 | VD+ | Hilfsspannung Türkontakt + | |
| 22 | I4+ | Eingang 4 + | |
| Connector C (CAN) | ||
|---|---|---|
| Pin Nummer | Bezeichnung | Funktion |
| 1 | CAN- | CAN Busleitung - |
| 2 | CAN+ | CAN Busleitung + |
| Connector I (IBIS) | ||
|---|---|---|
| Pin Nummer | Bezeichnung | Funktion |
| 1 | WBSD | Senden Daten |
| 2 | WBMS | Senden Masse |
| 3 | WBED | Empfangen Daten |
| 4 | WBME | Empfangen Masse |
| Connector M | |||
|---|---|---|---|
| Pin Nummer | Bezeichnung | Funktion | Bemerkung |
| 1 | VM+ | Versorgungsspannung für externes Gerät + | Maximalstrom 0.5A (mit Schmelzsicherung geschützt), Verwendung für externes Modem |
| 2 | GND | Masse für externes Gerät | |
| Connector S | |||
|---|---|---|---|
| Pin Nummer | Bezeichnung | Funktion | Bemerkung |
| 1 | VS+ | Versorgungsspannung für externes Gerät + | Maximalstrom 0.5A (mit Schmelzsicherung geschützt), Verwendung bei AFZ für Ethernet Switch |
| 2 | GND | Masse für externes Gerät | |
Alle zum Betrieb benötigten Einstellungen lädt die a.Box von einem zentralen Server. Die Verbindungseinstellungen, mit welchen sich die a.Box mit dem zentralen Server verbinden kann müssen für die initiale Inbetriebnahme einmal per Konfigurations USB Stick auf die a.Box geladen werden. Am USB Stick befindet sich ein Installationspaket mit den entsprechenden Einstellungen.
Ab der Image Version 1.3.5 sind nun alle System Konfigurationen in eigene Konfigurationsdateien ausgelagert. Das sind jene Einstellungen, welche initial einmal zu Projektstart abgestimmt und programmiert werden. Dabei geht es beispielsweise um Verbindungsparameter für die Datenverbindung oder Parameter für die IP Infrastruktur.
Ein beispielhaftes Installationspaket kann bei Bedarf bei embPRO angefordert werden.
Hierzu ersuchen wir um Kontaktaufnahme.
Folgende Dateien im Archiv müssen entsprechend angepasst werden:
Nur benötigt, wenn die Datenverbindung über das PHS8 Modem aufgebaut wird.
| Einstellung | Beschreibung | Beispiel |
|---|---|---|
| APN_SETTING | APN der SIM Karte ersetzen | A1.net |
Nur benötigt, wenn die Datenverbindung über das PHS8 Modem aufgebaut wird.
| Einstellung | Beschreibung | Beispiel |
|---|---|---|
| CHAP_USER | Benutzer für die chap Authentifizierung der SIM Karte | |
| CHAP_PASSWORD | Passwort für die chap Authentifizierung der SIM Karte |
| Einstellung | Beschreibung | Beispiel |
|---|---|---|
| PING_ADRESS | Adresse zum regelmäßigen Prüfen einer Datenverbindung über das Modem | www.embpro.at |
| AUTH_USER | Benutzer für die chap Authentifizierung der SIM Karte | |
| DATA_ENABLED | Soll die Datenverbindung über das PHS8 Modem aufgebaut werden? | 1/0 |
| MODEM_ENABLED | Wir ein Modem verwendet? | 1/0 |
| MODEM_TYPE | Wird das PHS8 Modem oder ein Router am „M“ Spannungs Port angeschlossen, 1: PHS8 Modem; 2: Router, 3: PLS8 Modem |
| Einstellung | Beschreibung | Beispiel |
|---|---|---|
| FTPSERVER | Adresse vom FTP Server für Dateiübertragungen | ftp.embpro.at |
| FTPUSER | Benutzer für den Zugriff auf den FTP Server | Benutzername |
| FTPPASSWORD | Passwort für den Zugriff auf den FTP Server | Passwort |
| CONTROLCENTER_ID | Zeichenkette, welche zu den Rohdaten in der Datenbank mit abgelegt wird um verschiedene Mandanten unterscheiden zu können. Ab v1.3.6.2 wird dieser Wert dynamisch vom Server geladen und ist beim Mandanten hinterlegt. | a.Box_embPRO |
| SERVERADRESS | Adresse zum Webservice des zentralen Servers | https://abox.embpro.at |
| Einstellung | Beschreibung | Beispiel |
|---|---|---|
| ETH_IP | IP Adresse, welche für die Ethernet Schnittstelle der a.Box eingestellt werden soll. | 192.168.10.1 |
| ETH_NETMASK | Netzwerkmaske, welche für die Ethernet Schnittstelle der a.Box eingestellt werden soll. | 255.255.255.0 |
| INTERNET_OVER_ETH | Gibt an, ob die Datenverbindung über die Ethernet Schnittstelle oder über ein per RS232 angeschlossenes Modem geführt wird. | 0/1 |
| ETH_GATEWAY | Wenn die Datenverbindung über die Ethernet Schnittstelle aufgebaut wird, wird hier die Adresse des Gateways eingetragen, | 192.168.10.10 |
| ETH_DNS | Wenn die Datenverbindung über die Ethernet Schnittstelle aufgebaut wird, wird hier die Adresse des DNS Servers eingetragen. | 192.168.10.10 |
| SET_IP_ADDRESS | Gibt an, ob beim Systemstart eine fixe IP Adresse vergeben werden soll. | 0/1 |
Standardmäßig ist der DHCP Client auf der a.Box deaktiviert. Soll die IP Adresse per DHCP vergeben werden, wird das „install.sh“ Script im default Unterordner mit dem „$2“ Parameter „1“ aufgerufen. z.B. „/default/install.sh 1 1“. Für die Fahrgastzählung gibt es dazu im „tracy“ Unterordner bereits ein Vorgefertigtes „install_dhcp.sh“ Script. Soll dieses verwendet werden, muss es lediglich in „install.sh“ umbenannt werden.
| Einstellung | Beschreibung | Beispiel |
|---|---|---|
| NTP_SERVER | Hier wird die Adresse des Zeitservers angegeben, welcher für die Zeitsynchronisation verwendet werden soll. | pool.ntp.org |
| Einstellung | Beschreibung | Beispiel |
|---|---|---|
| FTPSERVER | Adresse des FTP Servers, welcher für die Übertragung der IP Adresse bei einer Fehlfunktion der Zählsoftware verwendet wird. | ftp.embpro.at |
| FTPUSER | Benutzername für den FTP Zugriff. | USER |
| FTPPASSWORD | Passwort für den FTP Zugriff. | PASSWORD |
| Einstellung | Beschreibung | Beispiel |
|---|---|---|
| SENSOR1_IP, SENSOR2_IP, SENSOR3_IP | IP Adressen von Geräten im internen Netz, welche überprüft werden sollen. | 192.168.10.15, 192.168.10.16, 192.168.10.17 |
| SENSOR_TIMEOUT | Der Watchdog prüft per Ping ständig die Verbindung zu den angegebenen Geräten. Ist nach der angegebenen Zeit in Sekunden keine Verbindung zu einem der Sensoren möglich, erfolgt ein Neustart. | 600 |
| INTERNET_IP | Adresse eines Endpunktes im Internet für die Überprüfung der aufrechten Datenverbindung. Wird sinnvollerweise auf die Server Adresse gesetzt. | www.embpro.at |
| INTERNET_TIMEOUT | Der Watchdog prüft per Ping ständig die Verbindung zu dem angegebenen Internet Endpunkt. Ist nach der angegebenen Zeit in Sekunden keine Verbindung möglich, erfolgt ein Neustart. | 3600 |
In den Konfigurationsdateien gibt es außer den angeführten Parametern viele weitere Parameter. Diese weiteren Parameter dürfen nur nach Rücksprache mit embPRO verändert werden. Diese sind speziellen Anwendungsfällen vorbehalten.
Beim Installationspaket handelt sich um ein normales .tar Archiv. Ein .tar Archiv kann beispielsweise mit 7-Zip (Link) entpackt und gepackt werden. Nach dem Installieren sind folgende Optionen möglich:
Um ein Archiv zu entpacken wird ein Rechtsklick auf die Datei ausgeführt. Hier gibt es folgenden Menüpunkt: 7-Zip → Extract here. Darauf ist im aktuellen Order der Inhalt des Archivs verfügbar.
Nach dem Anpassen des entpackten Archivinhalts kann das Archiv folgendermaßen erstellt werden: Rechtsklick auf den „packages“ Ordner. Menüpunkt: 7-Zip → Add to archive. Als Archivbezeichnung wird „packages.tar“ gewählt. Für das Archive Format wird „Store“ eingestellt. Mit „OK“ wird das Archiv erstellt. Darauf wird die „packages.tar“ Datei erzeugt. Diese Datei wird zum Programmieren der Einstellungen verwendet.
Zur Übertragung auf die a.Box muss die a.Box in Betrieb genommen werden. Sobald die a.Box durch LED 1 den betriebsbereiten Zustand signalisiert, wird der Konfigurations USB Stick an einen der USB Ports gesteckt. Die a.Box lädt im Anschluss automatisch die neue Konfiguration und startet neu. Der Neustart ist ersichtlich durch das Erlöschen beider LEDs. Nach dem Neustart ist die neue Konfiguration aktiv.
Auf der a.Box ist ein Web Interface verfügbar. Dieses kann über die IP Adresse der a.Box über den Port 8081 aufgerufen werden. In der Standardkonfiguration wäre das: http://192.168.10.1:8081.
In diesem Tab werden aktuelle Messwerte vom Gerät gezeigt. Das betrifft zum Beispiel: Prozessortemperatur, Zustand der digitalen Eingänge, Speicher Verlauf, …
Das benötigte Datenvolumen ist abhängig von der Konfiguration und beträgt zwischen 1MB und 4MB je Betriebsstunde. Beeinflusst wird das Datenvolumen von den Log, Device Parameter sowie Position Aufzeichnungseinstellungen.